Material & Auflagen

Woraus die
Stufe besteht.

Jede Stufe ist ein Stahlrahmen mit einer Auflage darauf. Vier Entscheidungen ergeben daraus deine Treppe. Diese Seite geht sie der Reihe nach durch. Konstruktion, Stufentiefe und Montage bleiben in jeder Kombination dieselben.

Ausführung

Drei Ausführungen, eine Konstruktion.

Die Ausführung verändert allein die Wirkung der Stahlkante im Garten: nüchtern in Stahl, warm in Cortenstahl oder ruhig in einem gewählten Farbton.

Stahl

Die Grundausführung.

Das Stufenmodul in seiner einfachsten Ausführung, roh oder verzinkt. Nüchtern, technisch, ohne Farbwechsel im Auftritt.

Charakter
Nüchtern und technisch
Oberfläche
Roh oder verzinkt

Cortenstahl

Lebt mit dem Garten.

Die Ausführung mit dem warmen Erdton, der sich über die Jahre verändert. So gebaut in Hallwil und Ersigen.

Charakter
Warmer Erdton, wird über die Jahre dunkler
Oberfläche
Patina, unbeschichtet

Pulverbeschichtet

Farbe statt Patina.

Die beschichtete Ausführung für alle, die eine ruhige, gleichbleibende Oberfläche in einem gewählten Farbton wollen.

Charakter
Gleichbleibend, ohne Patinaverlauf
Farbton
Auf Anfrage

Zur Ausführung Cortenstahl

Die Patina arbeitet mit.

Die Rostschicht ist beim Cortenstahl kein Schaden, sondern die Oberfläche: Sie entsteht von selbst, schützt den Stahl darunter und braucht weder eine zusätzliche Beschichtung noch eine Nachbehandlung.

Wer den warmen Rostton nicht möchte, wählt die pulverbeschichtete Ausführung im gewünschten Farbton. Die Konstruktion bleibt in beiden Fällen dieselbe.

Pflege der Patina

Verlauf der Patina

  • Frisch gesetzt
  • Erste Monate
  • Nach Jahren

Schematisch: Die Töne zeigen die Richtung über mehrere Jahreszeiten, nicht den exakten Farbverlauf. Eine frisch gesetzte Treppe sieht deshalb anders aus als eine nach zwei Sommern.

Nahaufnahme mehrerer Cortenstahl-Stufen mit heller Schüttung als Trittfläche.

Breite

Fünf Breiten, eine Tiefe.

Die Breite gilt für den ganzen Treppenlauf und bestimmt, wie grosszügig die Treppe im Gelände wirkt. Die Tiefe der Stufe ist bei allen fünf Breiten dieselbe.

Die fünf Trittbreiten

  • 60 cm
  • 80 cm
  • 100 cm
  • 120 cm
  • 160 cm
Die Breite gilt für den ganzen Lauf. Die Stufentiefe bleibt bei allen fünf Breiten dieselbe.

Einbaumasse für die Auflage

Lichte Tiefe
300 mm, sie bestimmt das Mass der Trittauflage
Auflagewinkel
30 × 30 mm, Einbauhöhe der Auflage 30 mm

Trittauflage

Zehn Auflagen in vier Gruppen.

Die Auflage entscheidet, worauf der Fuss zu stehen kommt: massiver Naturstein, Feinsteinzeug, Holz in zwei Verlegearten oder die offene Stufe mit Gitterrost oder loser Schüttung.

Vier Natursteine

Naturstein ist ein gewachsenes Material: Farbe und Zeichnung schwanken von Platte zu Platte — jede Stufe bleibt ein Unikat.

Andeer

Granit — Graubünden, Schweiz

Grünlich-grauer Grundton, feine Sprenkelung.

Iragna

Gneis — Tessin, Schweiz

Hellgrau, ruhige Zeichnung, feiner Glimmerglanz.

Maggia

Gneis — Tessin, Schweiz

Dunkelgrau mit feiner heller Streifung.

Handelsbezeichnung: Maggia-Onsernone

Travertin

Kalkstein — Italien

Beige, warm, mit offener Porenstruktur.

Handelsbezeichnung: Romano Classico

Musteraufnahmen der Oberflächen — Klick zeigt das Muster gross.

Feinsteinzeug

Feinsteinzeug ist die dichteste Keramik: gepresst und bei hoher Temperatur gebrannt. Farbe und Zeichnung sind über alle Platten gleich — und sie bleiben es auch nach Jahren im Freien.

Nahaufnahme einer matten Feinsteinzeug-Oberfläche in neutralem Grau mit feiner, rutschhemmender Struktur.
KI-generiert

Materialbild Feinsteinzeug — Muster auf Anfrage

  • Frostsicher im Aussenbereich

    Feinsteinzeug ist so hoch verdichtet gebrannt, dass es praktisch kein Wasser aufnimmt. Was nicht ins Material zieht, kann darin auch nicht gefrieren — die Platte bleibt über den Winter unverändert, auch auf der obersten, ungeschützten Stufe.

  • Rutschhemmende Oberfläche

    Für die Treppe kommen strukturierte, rutschhemmende Oberflächen zum Einsatz statt polierter Innenraumware. Welche Rutschhemmungsklasse eine Platte hat, geben wir zur jeweiligen Ausführung an.

  • Liegt vollflächig im Rahmen

    Die Platte liegt auf dem umlaufenden Auflagewinkel auf und wird nicht punktuell unterstützt. Format und Stärke stimmen wir vorab auf die gewählte Trittbreite ab, damit der Tritt satt und ohne Kippeln aufliegt.

Drei Hölzer

Holz ist ein gewachsenes Material: Farbe und Maserung schwanken von Latte zu Latte, und unbehandelt verändert sich der Ton mit der Bewitterung.

KI-Nahaufnahme · Klick zeigt den verlegten Belag

Douglasie

Nadelholz — Schweiz

Warm und rötlichbraun, vergraut nach rund zwölf Monaten.

Angaben und Hinweise

Ein Nadelholz aus Schweizer Wäldern mit breiten Jahrringen und rötlichbraunem Kern. Es lässt sich gut bearbeiten, ist im Preis das zugänglichste der drei Hölzer, und es verändert sich sichtbar, statt gleich zu bleiben.

Holzart
Nadelholz
Herkunft
Schweiz, Art ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika
Dauerhaftigkeit
Mässig bis wenig dauerhaft
Farbe
Kernholz rötlichbraun, Splint gelblich, Farbe variabel
Oberfläche
Glatt gehobelt
Behandlung
Roh unbehandelt oder mit Holzöl
Verlegeart
Quer oder längs
  • Sie vergraut

    Unbehandelt verliert die Douglasie den rötlichen Ton und steht nach rund zwölf Monaten Bewitterung gleichmässig silbergrau da. Holzöl verzögert das, hält es aber nicht auf.

  • Sie arbeitet

    Die Eigenschaften variieren stark mit der Jahrringlage. Harzaustritte, Schieferbildung und das Auswaschen von Holzinhaltsstoffen gehören zum Material. Harz kann eine spätere Beschichtung erschweren.

  • Sie reagiert auf Eisen

    Bei Kontakt mit Eisen entstehen dunkle Verfärbungen im Holz. Für die Befestigung der Roste kommen deshalb Schrauben aus Edelstahl zum Einsatz.

Es gelten die SIA-Normen und die technische Holzinformation der Lignum „Terrassenbeläge aus Holz“.

KI-Nahaufnahme · Klick zeigt den verlegten Belag

Accoya

Modifiziertes Nadelholz — Neuseeland

Hell, ruhig und formstabil, sehr dauerhaft.

Angaben und Hinweise

Ein modifiziertes Nadelholz aus Neuseeland mit hellem, gleichmässigem Bild. Es nimmt kaum Feuchtigkeit auf, bleibt dadurch in der Bewitterung ausgesprochen ruhig und ist ausgesprochen dauerhaft.

Holzart
Nadelholz
Herkunft
Neuseeland
Dauerhaftigkeit
Sehr dauerhaft
Formstabilität
Quillt und schwindet kaum
Oberfläche
Glatt gehobelt
Behandlung
Roh unbehandelt oder mit Holzöl
Verlegeart
Quer oder längs
  • Es bleibt in Form

    Durch die stark reduzierten Quell- und Schwindmasse arbeitet Accoya in der Bewitterung deutlich weniger als unbehandeltes Nadelholz. Die Latten bleiben gerade und die Fugen gleichmässig.

  • Es widersteht Pilzen

    Erhöhte Dauerhaftigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen, praktisch fäulnisbeständig und extrem widerstandsfähig gegen Witterung.

  • Kein direkter Metallkontakt

    Accoya verträgt keinen direkten Kontakt mit Metall. Befestigt wird deshalb mit Terrassenschrauben A4, dazu passen Abstandhalter Terrafix sowie Gecko A4 und Terraflex A4 für Profil 25.

Auch unbehandeltes Accoya vergraut mit der Zeit. Nach rund zwölf Monaten Bewitterung steht es in einem hellen Silbergrau.

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Accoya Color Grey

Accoya, durchgefärbt — Neuseeland

Werkseitig durchgefärbt im gealterten Grauton.

Angaben und Hinweise

Dasselbe modifizierte Accoya, nur werkseitig durchgefärbt. Der Grauton, in den Holz im Freien ohnehin läuft, ist hier von Beginn weg da, gleichmässig über alle Latten, ohne Wartezeit und ohne Oberflächenbehandlung.

Basis
Accoya, modifiziertes Nadelholz
Herkunft
Neuseeland
Farbe
Bis in den Kern grau durchgefärbt
Dauerhaftigkeit
Sehr dauerhaft
Formstabilität
Quillt und schwindet kaum
Oberfläche
Glatt gehobelt mit Nut
Behandlung
Kaum Wartung nötig
  • Die Farbe ist von Anfang an da

    Die Dielen sind bis in den Kern grau durchgefärbt, der Ton liegt nicht als Schicht obenauf. Dadurch hält die Farbe besonders lange und die Stufe sieht am Einbautag so aus, wie andere Hölzer erst nach Jahren Bewitterung aussehen.

  • Darunter bleibt es Accoya

    Basis, Herkunft und Verarbeitung entsprechen dem unbehandelten Accoya: dieselbe hohe Dauerhaftigkeit und dieselbe geringe Quell- und Schwindbewegung in der Bewitterung.

  • Kein direkter Metallkontakt

    Accoya verträgt keinen direkten Kontakt mit Metall. Befestigt wird mit Gecko A4 und Terraflex A4 für Profil 25 — für Holz- wie für Alu-Unterkonstruktionen.

Wer die Stufe von Anfang an ruhig und einheitlich haben will, ist hier richtig — wer das Vergrauen als Teil des Gartens mag, bei Douglasie oder rohem Accoya.

Musteraufnahmen der Oberflächen — Klick zeigt den verlegten Belag.

Verlegeart

Quer oder längs.

Beide Varianten gibt es für alle drei Hölzer und alle fünf Breiten.

Variante A

Quer

Die Latten laufen quer zur Stufe, also in Gehrichtung. Der gewohnte Aufbau, wie er in den bestehenden Treppen verwendet wird.

Ohne Zusatzteile.

Variante B

Längs

Die Latten laufen längs durch die ganze Stufenbreite. Ruhigeres Bild, besonders bei den breiten Stufen.

Braucht zwei zusätzliche Querstege auf Höhe des Auflagewinkels — sie sind Teil der Lieferung.

Offene Stufe

Beide lassen Wasser durch und halten die Konstruktion der Module sichtbar — die naheliegende Wahl an feuchten, schattigen Lagen.

Nahaufnahme eines verzinkten Gitterrosts mit gleichmässigem Rastermuster aus Flachstahlstegen.
KI-generiert
Gitterrost Verzinkt und wasserdurchlässig, technisch im Ausdruck.

Verzinkter Rost, verschraubt im Rahmen. Regen und Schmutz fallen durch, die Konstruktion der Module bleibt sichtbar.

Nahaufnahme von Stufen aus Stahl mit verzinktem Gitterrost als Trittauflage.
Ohne Auflage Füllmaterial bauseits Offener Rahmen, vor Ort mit loser Schüttung gefüllt.

Die Stufe wird ohne Auflage geliefert und vor Ort mit loser Schüttung gefüllt. Entscheidend sind Korngrösse und Farbe im Zusammenspiel mit dem Stahl. Auch andere Schüttungen als die beiden hier sind möglich.

Loses Füllmaterial gehört nicht zum Lieferumfang und wird selbst organisiert.

  • Juramergel

    Heller, erdiger Ton. Bildet mit der Patina den warmen, ruhigen Look, so gebaut in Hallwil.

  • Rundkies

    Gleichmässiges Korn, neutrale Wirkung. Nimmt bestehende Kiesflächen und Wege auf.

Cortenstahl-Stufen mit hellem Juramergel als Trittfläche, umgeben von Lavendel und Rosmarin.
Juramergel Hallwil, Stahlkante mit loser Schüttung

Handlauf, optional

Handlauf und Pfosten aus Edelstahl.

Zu jeder Treppe dazuwählbar, unabhängig von Ausführung und Auflage. Anzahl Pfosten und Länge des Handlaufs ergeben sich aus der Anzahl Tritte.

Edelstahl, geschliffen

Handlauf und Pfosten bestehen aus Chromnickelstahl (CNS). Sie rosten nicht mit und setzen einen hellen, ruhigen Kontrast zur Stahlkante.

Handlauf CNS
Durchlaufend über den ganzen Treppenlauf, nach Laufmeter gefertigt.
Handlaufpfosten
Tragen den Handlauf. Du setzt sie selbst ins Terrain, gleich wie die Stufenmodule.

So wird gerechnet

  • Mindestens zwei Pfosten pro Lauf, der erste und der letzte immer mitgerechnet.
  • Dazwischen so verteilt, dass zwischen zwei Pfosten höchstens drei Tritte liegen.
  • Handlauflänge: 0,32 Laufmeter pro Tritt.
Anzahl Pfosten und Handlauflänge in Abhängigkeit von der Anzahl Tritte
Tritte Pfosten Handlauf
6 3 Stück 1.92 m
12 5 Stück 3.84 m
18 7 Stück 5.76 m
23 9 Stück 7.36 m

Im Konfigurator wählst du Handlauf und Pfosten dazu. Anzahl und Laufmeter weist er nach dieser Regel separat aus.

Zusammenstellen

Ausführung, Breite, Auflage.

Die Entscheidungen triffst du im Konfigurator, mit einem Foto deines eigenen Hangs. Dort siehst du Ausführung, Breite und Auflage direkt an deiner Situation.

Konfigurator