Stahl
Die Grundausführung.
Das Stufenmodul in seiner einfachsten Ausführung, roh oder verzinkt. Nüchtern, technisch, ohne Farbwechsel im Auftritt.
- Charakter
- Nüchtern und technisch
- Oberfläche
- Roh oder verzinkt
Material & Auflagen
Jede Stufe ist ein Stahlrahmen mit einer Auflage darauf. Vier Entscheidungen ergeben daraus deine Treppe. Diese Seite geht sie der Reihe nach durch. Konstruktion, Stufentiefe und Montage bleiben in jeder Kombination dieselben.
Ausführung
Die Ausführung verändert allein die Wirkung der Stahlkante im Garten: nüchtern in Stahl, warm in Cortenstahl oder ruhig in einem gewählten Farbton.
Die Grundausführung.
Das Stufenmodul in seiner einfachsten Ausführung, roh oder verzinkt. Nüchtern, technisch, ohne Farbwechsel im Auftritt.
Lebt mit dem Garten.
Die Ausführung mit dem warmen Erdton, der sich über die Jahre verändert. So gebaut in Hallwil und Ersigen.
Farbe statt Patina.
Die beschichtete Ausführung für alle, die eine ruhige, gleichbleibende Oberfläche in einem gewählten Farbton wollen.
Zur Ausführung Cortenstahl
Die Rostschicht ist beim Cortenstahl kein Schaden, sondern die Oberfläche: Sie entsteht von selbst, schützt den Stahl darunter und braucht weder eine zusätzliche Beschichtung noch eine Nachbehandlung.
Wer den warmen Rostton nicht möchte, wählt die pulverbeschichtete Ausführung im gewünschten Farbton. Die Konstruktion bleibt in beiden Fällen dieselbe.
Pflege der PatinaVerlauf der Patina
Schematisch: Die Töne zeigen die Richtung über mehrere Jahreszeiten, nicht den exakten Farbverlauf. Eine frisch gesetzte Treppe sieht deshalb anders aus als eine nach zwei Sommern.
Breite
Die Breite gilt für den ganzen Treppenlauf und bestimmt, wie grosszügig die Treppe im Gelände wirkt. Die Tiefe der Stufe ist bei allen fünf Breiten dieselbe.
Die fünf Trittbreiten
Einbaumasse für die Auflage
Trittauflage
Die Auflage entscheidet, worauf der Fuss zu stehen kommt: massiver Naturstein, Feinsteinzeug, Holz in zwei Verlegearten oder die offene Stufe mit Gitterrost oder loser Schüttung.
Naturstein ist ein gewachsenes Material: Farbe und Zeichnung schwanken von Platte zu Platte — jede Stufe bleibt ein Unikat.
Granit — Graubünden, Schweiz
Grünlich-grauer Grundton, feine Sprenkelung.
Gneis — Tessin, Schweiz
Hellgrau, ruhige Zeichnung, feiner Glimmerglanz.
Gneis — Tessin, Schweiz
Dunkelgrau mit feiner heller Streifung.
Handelsbezeichnung: Maggia-Onsernone
Kalkstein — Italien
Beige, warm, mit offener Porenstruktur.
Handelsbezeichnung: Romano Classico
Musteraufnahmen der Oberflächen — Klick zeigt das Muster gross.
Feinsteinzeug ist die dichteste Keramik: gepresst und bei hoher Temperatur gebrannt. Farbe und Zeichnung sind über alle Platten gleich — und sie bleiben es auch nach Jahren im Freien.
Materialbild Feinsteinzeug — Muster auf Anfrage
Feinsteinzeug ist so hoch verdichtet gebrannt, dass es praktisch kein Wasser aufnimmt. Was nicht ins Material zieht, kann darin auch nicht gefrieren — die Platte bleibt über den Winter unverändert, auch auf der obersten, ungeschützten Stufe.
Für die Treppe kommen strukturierte, rutschhemmende Oberflächen zum Einsatz statt polierter Innenraumware. Welche Rutschhemmungsklasse eine Platte hat, geben wir zur jeweiligen Ausführung an.
Die Platte liegt auf dem umlaufenden Auflagewinkel auf und wird nicht punktuell unterstützt. Format und Stärke stimmen wir vorab auf die gewählte Trittbreite ab, damit der Tritt satt und ohne Kippeln aufliegt.
Holz ist ein gewachsenes Material: Farbe und Maserung schwanken von Latte zu Latte, und unbehandelt verändert sich der Ton mit der Bewitterung.
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Nadelholz — Schweiz
Warm und rötlichbraun, vergraut nach rund zwölf Monaten.
Ein Nadelholz aus Schweizer Wäldern mit breiten Jahrringen und rötlichbraunem Kern. Es lässt sich gut bearbeiten, ist im Preis das zugänglichste der drei Hölzer, und es verändert sich sichtbar, statt gleich zu bleiben.
Unbehandelt verliert die Douglasie den rötlichen Ton und steht nach rund zwölf Monaten Bewitterung gleichmässig silbergrau da. Holzöl verzögert das, hält es aber nicht auf.
Die Eigenschaften variieren stark mit der Jahrringlage. Harzaustritte, Schieferbildung und das Auswaschen von Holzinhaltsstoffen gehören zum Material. Harz kann eine spätere Beschichtung erschweren.
Bei Kontakt mit Eisen entstehen dunkle Verfärbungen im Holz. Für die Befestigung der Roste kommen deshalb Schrauben aus Edelstahl zum Einsatz.
Es gelten die SIA-Normen und die technische Holzinformation der Lignum „Terrassenbeläge aus Holz“.
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Modifiziertes Nadelholz — Neuseeland
Hell, ruhig und formstabil, sehr dauerhaft.
Ein modifiziertes Nadelholz aus Neuseeland mit hellem, gleichmässigem Bild. Es nimmt kaum Feuchtigkeit auf, bleibt dadurch in der Bewitterung ausgesprochen ruhig und ist ausgesprochen dauerhaft.
Durch die stark reduzierten Quell- und Schwindmasse arbeitet Accoya in der Bewitterung deutlich weniger als unbehandeltes Nadelholz. Die Latten bleiben gerade und die Fugen gleichmässig.
Erhöhte Dauerhaftigkeit gegenüber holzzerstörenden Pilzen, praktisch fäulnisbeständig und extrem widerstandsfähig gegen Witterung.
Accoya verträgt keinen direkten Kontakt mit Metall. Befestigt wird deshalb mit Terrassenschrauben A4, dazu passen Abstandhalter Terrafix sowie Gecko A4 und Terraflex A4 für Profil 25.
Auch unbehandeltes Accoya vergraut mit der Zeit. Nach rund zwölf Monaten Bewitterung steht es in einem hellen Silbergrau.
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Accoya, durchgefärbt — Neuseeland
Werkseitig durchgefärbt im gealterten Grauton.
Dasselbe modifizierte Accoya, nur werkseitig durchgefärbt. Der Grauton, in den Holz im Freien ohnehin läuft, ist hier von Beginn weg da, gleichmässig über alle Latten, ohne Wartezeit und ohne Oberflächenbehandlung.
Die Dielen sind bis in den Kern grau durchgefärbt, der Ton liegt nicht als Schicht obenauf. Dadurch hält die Farbe besonders lange und die Stufe sieht am Einbautag so aus, wie andere Hölzer erst nach Jahren Bewitterung aussehen.
Basis, Herkunft und Verarbeitung entsprechen dem unbehandelten Accoya: dieselbe hohe Dauerhaftigkeit und dieselbe geringe Quell- und Schwindbewegung in der Bewitterung.
Accoya verträgt keinen direkten Kontakt mit Metall. Befestigt wird mit Gecko A4 und Terraflex A4 für Profil 25 — für Holz- wie für Alu-Unterkonstruktionen.
Wer die Stufe von Anfang an ruhig und einheitlich haben will, ist hier richtig — wer das Vergrauen als Teil des Gartens mag, bei Douglasie oder rohem Accoya.
Musteraufnahmen der Oberflächen — Klick zeigt den verlegten Belag.
Verlegeart
Beide Varianten gibt es für alle drei Hölzer und alle fünf Breiten.
Die Latten laufen quer zur Stufe, also in Gehrichtung. Der gewohnte Aufbau, wie er in den bestehenden Treppen verwendet wird.
Ohne Zusatzteile.
Die Latten laufen längs durch die ganze Stufenbreite. Ruhigeres Bild, besonders bei den breiten Stufen.
Braucht zwei zusätzliche Querstege auf Höhe des Auflagewinkels — sie sind Teil der Lieferung.
Beide lassen Wasser durch und halten die Konstruktion der Module sichtbar — die naheliegende Wahl an feuchten, schattigen Lagen.
Verzinkter Rost, verschraubt im Rahmen. Regen und Schmutz fallen durch, die Konstruktion der Module bleibt sichtbar.
Die Stufe wird ohne Auflage geliefert und vor Ort mit loser Schüttung gefüllt. Entscheidend sind Korngrösse und Farbe im Zusammenspiel mit dem Stahl. Auch andere Schüttungen als die beiden hier sind möglich.
Loses Füllmaterial gehört nicht zum Lieferumfang und wird selbst organisiert.
Heller, erdiger Ton. Bildet mit der Patina den warmen, ruhigen Look, so gebaut in Hallwil.
Gleichmässiges Korn, neutrale Wirkung. Nimmt bestehende Kiesflächen und Wege auf.
Handlauf, optional
Zu jeder Treppe dazuwählbar, unabhängig von Ausführung und Auflage. Anzahl Pfosten und Länge des Handlaufs ergeben sich aus der Anzahl Tritte.
Handlauf und Pfosten bestehen aus Chromnickelstahl (CNS). Sie rosten nicht mit und setzen einen hellen, ruhigen Kontrast zur Stahlkante.
So wird gerechnet
| Tritte | Pfosten | Handlauf |
|---|---|---|
| 6 | 3 Stück | 1.92 m |
| 12 | 5 Stück | 3.84 m |
| 18 | 7 Stück | 5.76 m |
| 23 | 9 Stück | 7.36 m |
Im Konfigurator wählst du Handlauf und Pfosten dazu. Anzahl und Laufmeter weist er nach dieser Regel separat aus.
Zusammenstellen
Die Entscheidungen triffst du im Konfigurator, mit einem Foto deines eigenen Hangs. Dort siehst du Ausführung, Breite und Auflage direkt an deiner Situation.