Anleitung

Aufbauen.
Und dranbleiben.

Die Treppe ist geliefert. Hier steht, wie sie in den Hang kommt, wie wenig sie danach braucht und wo du dich meldest, wenn eine Stelle nicht aufgeht. Die gesammelten Fragen stehen im FAQ.

Selbstmontage von Hand · Kein Bagger · Am besten zu zweit

Aufbau

Vom Paket in den Hang.

Abstecken, Paket prüfen, Stufe für Stufe setzen: ansetzen, befestigen, verschrauben, weiter. Was sich ändert, ist nur die Position der nächsten Stufe.

Vor der ersten Stufe

Erst abstecken,
dann setzen.

Der Aufbau selbst ist unkompliziert. Den Unterschied macht die halbe Stunde vorher im Gelände.

  1. Höhenunterschied abschätzen

    Vom unteren zum oberen Punkt: der Höhenunterschied geteilt durch die gewünschte Stufenhöhe ergibt die Anzahl Stufen. Rund 14 bis 16 cm pro Stufe gehen sich angenehm.

  2. Verlauf abstecken

    Wo beginnt die Treppe, wo kommt sie an? Bewusst um Wurzeln, Sträucher und Steine herum abstecken. Der Lauf darf ausweichen.

  3. Antritt und Austritt festlegen

    Wege, Platten und Sitzplätze bestimmen, wo die unterste Stufe steht und wo die oberste ankommt.

Checkliste

Paket prüfen, Werkzeug bereitlegen.

Zwei kurze Listen vor dem Start: das eine liegt im Paket, das andere legst du selbst an den Hang.

Im Paket

  • Stufen aus Cortenstahl mit vormontierten Erdnägeln
  • Schrauben und Unterlagsscheiben
  • Der gewählte Deckbelag: Gitterrost, Naturstein, Feinsteinzeug oder Holz

Legst du bereit

  • Übliches Werkzeug für Schraubverbindungen
  • Ein Hilfsmittel zum Eintreiben der Erdnägel
  • Loses Füllmaterial wie Juramergel oder Rundkies, falls gewünscht
  • Eine helfende Hand, zu zweit geht es leichter
Reihe einzelner Stufenmodule mit Gitterrost entlang eines Gartenbeets.
Vor dem Setzen Stufen, bereitgelegt am Hang

Montage

Sechs Schritte, ein Zyklus.

Jeder Schritt hat sein eigenes Schema in der Seitenansicht. Die Schritte 02 bis 04 wiederholen sich für jede weitere Stufe, vom Antritt unten bis zum Austritt oben.

Gewachsener Hang im Schnitt, ungegraben
Stufenmodul mit Erdnägeln
Geplant: nächster Schritt
  1. 01 Stufe unten hinstellen und ausrichten

    01 Erste Stufe ansetzen

    Die unterste Stufe bestimmt Richtung und Antritt der ganzen Treppe. Bei Bedarf wird der Boden dafür etwas begradigt.

    Hier lohnt sich das sorgfältigste Ausrichten des ganzen Aufbaus.

  2. 02 Erdnägel in den Boden treiben

    02 Im Terrain befestigen

    Die vormontierten Erdnägel werden in den gewachsenen Boden getrieben. Aushub, Schalung und Aushärtezeit entfallen.

  3. 03 Höhe einstellen, Tritt festschrauben

    03 Ausrichten und verschrauben

    Mit Schrauben und Unterlagsscheiben wird die Stufe fixiert. Die Höhe stellst du dabei frei ein.

  4. 04 Auflage begradigen, Richtung wählen

    04 Nächste Position festlegen

    Boden hinter der Stufe leicht begradigen und entscheiden: gerade weiter oder seitlich versetzt.

  5. 05 Schritte 02 bis 04 wiederholen

    05 Lauf fortsetzen

    Stufe für Stufe den Hang hinauf. Steilere und flachere Abschnitte dürfen unterschiedlich aufgeteilt werden.

    Ein Blick von unten hält die Linie über die ganze Länge im Auge.

  6. 06 Belag auflegen, Schüttung einfüllen

    06 Deckbelag einbauen

    Zum Schluss kommt der gewählte Belag auf die Stufen, loses Material wird eingefüllt.

Pflege

Pflege heisst hier: wenig tun.

Cortenstahl braucht keinen Anstrich und keine Versiegelung. Was bleibt, ist gewöhnliche Gartenarbeit: Besen, gelegentlich der Gartenschlauch. Mehr verlangt die Treppe nicht.

Die ganze Pflege

Zwei Handgriffe, sonst nichts.

Kein Unterhaltsplan, keine wiederkehrenden Termine. Was die Treppe braucht, macht man im Garten sowieso.

  1. Laufend

    Trittflächen frei halten

    Laub, Moos und Erde gehören von den Stufen weg. Bei Naturstein, Feinsteinzeug, Holz und loser Schüttung genügt Besen oder Handschaufel, auf Gitterrost fällt Schmutz von selbst durch.

  2. Wenn du magst

    Mit Wasser abspritzen

    Für die gründlichere Reinigung reicht der Gartenschlauch. Spezielle Mittel braucht es nicht, die Stufen sind für Wind und Wetter gemacht.

Nahaufnahme von Cortenstahl-Stufen mit Patina und hellem Juramergel als Trittfläche.
Patina Gewachsene Oberfläche, kein Anstrich

Nie nötig: schleifen,
streichen, versiegeln.

Cortenstahl bildet seine Schutzschicht selbst aus. Die Oberfläche dunkelt über die Jahreszeiten nach und wird dabei ruhiger. Das ist kein Schaden, sondern der Zustand, für den der Stahl gemacht ist.

Hilfe

Wenn etwas nicht aufgeht.

Ein Untergrund, der nicht mitmacht, ein Verlauf, der nicht passt: das gehört zum Bauen im Gelände. Schreib uns, was auf deiner Baustelle gerade nicht aufgeht, am besten mit einem Foto der Stelle. Auch Ersatz- und Nachbestellteile klären wir auf diesem Weg.

Kontakt aufnehmen

Was uns hilft

  • Ein Foto der Stelle, an der es nicht aufgeht
  • Der Schritt, an dem du gerade stehst
  • Wie viele Stufen bereits gesetzt sind
  • Der ungefähre Höhenunterschied des restlichen Hangs
Konfigurator